Der Enztäler-Radexpress, die Direktverbindung Stuttgart – Bad Wildbad

Willkommen beim Enztäler-Radexpress

Machen auch Sie einen Ausflug in den Nordschwarzwald,
an Sonn- und Feiertagen: 1.5.-17.6. und 16.9.- 21.10.2018

Die Fahrt mit dem Enztäler-Radexpress:
Wir fahren von Stuttgart nach Bad Wildbad in den Nordschwarz-wald. Damit fährt ein traditioneller Sonntagsausflugszug, der mit der Einrichtung von Kurswagen Stuttgart-Wildbad schon 1873 begann. Von 2004 bis 2010 fuhr ein historischer Triebwagen, der ET 25 der SVG. Leider steht er nicht mehr zur Verfügung. Es fuhr bis Ende Saison 2016 ein Zug der DB mit "Silberlingen" und Fahrradabteilen, ab 30.04.2017 kommt ein moderner ET 425 Triebwagen zum Einsatz.

Fahrplan und Radtourenvorschläge zum herunterladen:
Faltblatt bwegt Radexpress Enztäler 2018.
Wegen Baumaßnahmen und Streckensperrungen zwischen 24.6.2018 und 9.9.2018 kein Betrieb oder abweichende Strecke.

Über die alte Residenzstadt Ludwigsburg führen uns die Gleise nach Bietigheim-Bissingen. Dort überqueren wir auf dem über 150 Jahre alten Viadukt erstmals die Enz. Hier begegnet uns zum ersten Mal der Enztalradweg, auf den wir im weiteren Verlauf unserer Reise noch häufiger stoßen werden. Auf der ehem. Königlich Württembergischen Westbahn fährt unser Triebwagen über Vaihingen/Enz bis nach Mühlacker. Zwischen Vaihingen und Mühlacker befinden sich die Enzschlingen, umsäumt von alten Weinbergen. Der ehem. badisch-württembergische Grenzbahnhof Mühlacker mit damals zwei Uhrzeiten (nach Karlsruher und Stuttgarter Zeit mit 3 Minuten Unterschied) ist immer noch ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.

Von der Senderstadt Mühlacker aus fahren wir bergan im Enztal auf den Gleisen der ehemaligen Badischen Staatseisenbahn und passieren in Enzberg den römischen Gutshof (Ausgrabungen). In der Goldstadt Pforzheim (Schmuckwelten, Schmuckmuseum) wechseln wir wieder auf ehemals württembergische Gleise.
Dieser letzte Abschnitt bis Bad Wildbad wurde 1868 eingeweiht. In Brötzingen sehen wir bei einem Blick nach links noch die Reste der ehem. „württembergischen Königskurve“. Darüber fuhr vor 90 Jahren der württembergische König in sein Staatsbad von Stuttgart über Calw nach Wildbad, ohne badisches Ausland betreten zu müssen.

Durch enge Kurven windet sich nun der Zug bis nach Neuenbürg (hier gruben und verhütteten schon im 7. Jh. v. Chr. die Kelten Eisenerz). Das sehenswerte Nordschwarzwald-Museum (u.a. Hauff-Märchen „Das kalte Herz“) im Schloss Neuenbürg ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen, daran anschließend kann auch das Besucherbergwerk „Frischglück“ besichtigt werden (ca. 45 Min. Fußweg).

Unsere Zugfahrt endet in Bad Wildbad Bahnhof. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zur Talstation der Sommerbergbahn (Standseilbahn, vom Sommerberg sind kurze und längere Wanderungen z.B. zum Wildsee oder zur Grünhütte möglich). Den Baumwipfelpfad erreicht man von der Bergstation in wenigen Minuten. Badegäste haben es bis zu den beiden Thermen nicht weit, während sich der Kurpark und die Innenstadt für einen Spaziergang anbieten. Seit Herbst 2003 fährt die Stadtbahn als Straßenbahn durch die Innenstadt. Unser Zug muss jedoch am Bahnhof stehen bleiben. Auch Radtouristen können von hier aus z.B. zum „Bikepark“ (für die Mountainbike-Fans) oder entlang des Enztalradweges auf schöner familienfreundlicher Strecke Richtung Bietigheim radeln.

Ab 2011 ist die Fahrrad-
mitnahme in jedem Wagen möglich.
Foto: Fahrradwagen des
ET 25 (bis 2010).